Richtig Husten will gelernt sein


Je sanfter, desto besser
Richtig Husten will gelernt sein

Die Grippesaison steht vor der Tür. Dabei sind trockener oder schleimiger Husten wahre Quälgeister. Der Bundesverband der Pneumologen (BdP) erklärt die Unterschiede zwischen beiden Hustenarten und gibt Tipps, was dagegen hilft.

Husten ist nicht gleich Husten

Grundsätzlich unterscheiden die Experten zwei Arten von Husten, die unterschiedlich behandelt werden. Der unproduktive Husten, auch Reizhusten genannt, ist trocken und quälend. Beim produktiven Husten bildet sich Schleim, den der Kranke abhusten muss.

Schleimhäute schützen

Der trockene Reizhusten entsteht durch einen Infekt. „Viren befallen die Atemwegsschleimhaut und werden abgewehrt“, erklärt Dr. Barczok vom BdP. Dabei entstehen kleine Risse in der Schleimhaut. Atmen wir kalte Luft oder Rauch ein, reizt das die dort verlaufenden Nervenfasern und wir müssen husten. Bei unkontrolliertem Husten prallen die Schleimhäute aufeinander und die Wunden reißen jedes Mal wieder auf.  „Das Problem ist, dass ein sich selbst unterhaltender Husten entsteht“, fasst der Experte zusammen.

Die Lösung: Zärtliches Husten! Dabei unbedingt die Wangen aufplustern. So entsteht eine kleine Luftbarriere bis zu den Bronchien, die beim Husten nicht so stark erschüttert werden. Zusätzlich zum zärtlichen Husten ist es wichtig, die Schleimhäute feucht zu halten. Inhalieren und gurgeln mit Salzlösung haben sich bewährt. Der Experte rät, die Salzlösung kräftiger zu mischen, als es die Packungsbeilage empfiehlt. Optimal ist ein Teelöffel Salz auf einen halben Liter Wasser. Außerdem hilft es bei trockenem Husten, viel Tee oder andere warme Getränke zu trinken. Da Luft- und Speiseröhre direkt nebeneinander verlaufen, wärmt man so auch die gereizte Luftröhre. Ein letzter Tipp des Experten betrifft das richtige Atmen. Zu schnelles und oberflächliches Atmen löst den Reizhusten häufig erst aus. Wer langsam und tief Luft holt, entlastet seine Schleimhäute.

Klopfen löst Schleim

Anders sieht die Situation bei produktivem Husten mit Schleim aus. Hier ist es wichtig, durch Husten den Schleim zu lösen und aus den Bronchien zu entfernen. Betroffenen empfiehlt Dr. Barczok, statt Hustendämpfern lieber Schleimlöser einzunehmen. Darüber hinaus hilft es, sich abklopfen zu lassen. Optimal ist die Abfolge viermal von unten nach oben, jeweils einmal rechts und links. Durch diese Erschütterungen des Brustkorbes löst sich der Schleim.

Unsere Öffnungszeiten

Montag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Dienstag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Mittwoch
08:00 - 13:00

Donnerstag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Freitag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Samstag
08:00 - 13:00

Unsere Kundekarte

Los gehts

News

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Säureblocker nicht zu lange schlucken
Säureblocker nicht zu lange schlucken

Nebenwirkungen nicht unterschätzen

Ob Refluxkrankheit oder Gastritis: Protonenpumpenhemmer machen schnell Schluss mit Magenschmerzen und Sodbrennen. Allerdings gibt es gute Gründe, die Säureblocker nicht allzu lange einzunehmen.   mehr

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Mit dem Baby schwimmen
Mit dem Baby schwimmen

Löst Chlorwasser Asthma aus?

Der frühe Kontakt mit Wasser macht schon den Kleinsten Freunde, nimmt Ängste und fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dennoch könnte der Aufenthalt im gechlorten Wasser auch Nachteile haben. Die Fachwelt diskutiert, ob Babyschwimmen im Kindesalter Asthma begünstigt.   mehr

Weniger Lust auf Alkohol
Weniger Lust auf Alkohol

Weitere Wirkung von GLP-1-Agonisten

GLP-1-Agonisten werden zur Therapie von Typ-1-Diabetes und Übergewicht eingesetzt. Dabei haben sie offenbar einen gesunden Nebeneffekt: Sie senken die Lust auf Alkohol.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Strahlenburg-Apotheke
Inhaber Robert Long
Telefon 06203/6 54 22
E-Mail strahlenburg-apotheke@t-online.de