Frauen sind anders – Männer auch


Geschlechtsbezogene Medizin
Frauen sind anders – Männer auch

In Sachen Gesundheit und Krankheit ticken Frauen und Männer unterschiedlich. Bekanntlich leben Frauen länger, ernähren sich gesünder und gehen öfter zum Arzt als Männer. Die so genannte Gender Medicine ist bemüht, Diagnose- und Behandlungsmethoden auf die feinen Unterschiede abzustimmen.

Gesundheit für Mann und Frau

Erst 2001 führte die Weltgesundheitsorganisation den Begriff „Gender Medicine“ für die geschlechtsbezogene Medizin ein. Sie beschäftigt sich mit Lebensumständen und gesundheitlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen. Viele Krankheiten verlaufen bei Frauen anders als bei Männern. So macht sich bei Männern zum Beispiel ein <sondertextlink>19k01|Herzinfarkt</sondertextlink> unterschiedlich bemerkbar: Sie berichten für gewöhnlich über ein Engegefühl in der Brust, Atemnot und ausstrahlende Schmerzen im linken Arm. Frauen klagen eher über Übelkeit, Müdigkeit, Schwindel sowie Rücken- und Nackenschmerzen.

Aber nicht nur für die Diagnose von Krankheiten spielt der Geschlechterunterschied eine Rolle, er ist in der Patientenkommunikation ebenso wichtig. Männer und Frauen gehen unterschiedlich mit Gesundheit und Krankheit um. Sie nehmen Symptome unterschiedlich wahr und sprechen anders darüber. Das spiegelt sich auch im Verhalten von Ärzten und Therapeuten wieder: Diese begegnen weiblichen und männlichen Patienten auf unterschiedliche Weise. Die Gender Medicine soll dazu beitragen, dass Ärzte Krankheiten bei Frauen genauer diagnostizieren und besser behandeln.

Frauenleiden Migräne

Hartnäckig hält sich die Auffassung, Brustkrebs sei die Todesursache Nummer eins bei Frauen. Tatsächlich sterben aber die meisten Frauen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – ebenso wie Männer. Manche Erkrankungen treffen allerdings Frauen häufiger als Männer, zum Beispiel Migräne. Frauen leiden dreimal häufiger daran. Woran das liegt? Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen löst bei vielen Frauen Migräne aus. Östrogene erhöhen die Schmerzempfindlichkeit, während das männliche Geschlechtshormon Testosteron sie reduziert.

Unsere Öffnungszeiten

Montag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Dienstag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Mittwoch
08:00 - 13:00

Donnerstag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Freitag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Samstag
08:00 - 13:00

Unsere Kundekarte

Los gehts

News

Schwangerschaft verändert die Augen
Schwangerschaft verändert die Augen

Trockene Augen, Kurzsichtigkeit

Unscharfes Sehen, trockene Augen oder plötzlich schlecht sitzende Kontaktlinsen: Eine Schwangerschaft kann auch die Augen verändern. Bestimmte Sehstörungen sollten werdende Mütter jernst nehmen und ärztlich abklären lassen.   mehr

Vitamin D senkt Krebssterberate
Vitamin D senkt Krebssterberate

Nicht nur Knochenschutz

Vitamin D schützt nicht nur vor Osteoporose. Es verhindert auch Krebstodesfälle. Wieviele das bei einer Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D wären, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum vorgerechnet.   mehr

Befreiung von der Rezeptgebühr
Ein Medikament wird in der Apotheke eingescannt. In der Regel muss eine Rezeptgebühr bezahlt werden.

Bei Krankenkassen beantragen

Für Patient*innen mit häufigen Verschreibungen bedeuten die jährlichen Rezeptgebühren eine erhebliche finanzielle Belastung. Abhilfe verspricht eine Zuzahlungsbefreiung von der Krankenkasse. Doch welche Voraussetzungen sind für eine Befreiung notwendig?   mehr

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Erkältungssäfte sicher anwenden
Erkältungssäfte sicher anwenden

Vergiftungsgefahr für Kleinkinder

Pseudoephedrin ist hilfreich bei Erkältungen, kann aber bei falscher Anwendung Vergiftungen verursachen. Eine Auswertung deutscher Giftinformationszentren zeigt: Besonders häufig betroffen sind Kinder unter sechs Jahren.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Strahlenburg-Apotheke
Inhaber Robert Long
Telefon 06203/6 54 22
E-Mail strahlenburg-apotheke@t-online.de