Harninkontinenz lindern


Gezieltes Beckenbodentraining hilft
Harninkontinenz lindern

Zur Behandlung der Harninkontinenz ist neben Medikamenten auch ein gezieltes Beckenbodentraining geeignet. Was ein erfolgreiches Training ausmacht.

Kommt es zu unwillkürlichem Harnverlust (Harninkontinenz) vor allem bei körperlicher Belastung, sprechen Mediziner von einer sogenannten Belastungsinkontinenz. Husten, Niesen und Lachen sind mögliche Auslöser für einen Harnabgang, ebenso Heben, Tragen oder Treppensteigen. Denn in diesen Situationen steigt der Bauchinnendruck an. Um die Beschwerden zu lindern, eignet sich ein gezieltes Beckenbodentraining, welches die Muskeln im Becken stärkt. Bei entsprechenden Beschwerden, etwa chronischem Husten, gibt es einige Stunden Beckenbodentraining häufig auf Rezept. Darüber hinaus bieten viele Volkshochschulen und Sportstudios ein Beckenbodentraining an.

Training von Physiotherapeut zeigen lassen

Manchen Menschen mag ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur schwierig erscheinen, da es sich um Muskeln handelt, die im Körperinneren verborgen liegen und damit schwer erreichbar sind. „Die Fähigkeit, den eigenen Beckenboden wahrzunehmen und diesen isoliert anzuspannen, ist tatsächlich eine ausgesprochen wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Beckenbodentraining“, erläutert Dr. Andreas Hellmann, praktizierender Pneumologe in Augsburg. Der Experte rät: „Um das Training der richtigen Muskelpartien zu erlernen, ist es daher empfehlenswert, sich von einer geschulten Person wie zum Beispiel einem Physiotherapeuten zunächst vorführen zu lassen, was genau beim Beckenbodentraining zu tun und beachten ist.“

Übungen für zu Hause

Einmal gelernt, sollten die Übungen zu einem festen Bestandteil des Tagesablaufs werden. Eine einfache Übung für zu Hause ist folgende: Unterbrechen Sie beim Wasserlassen bewusst für einige Sekunden den Harnstrahl, indem Sie die entsprechenden Muskeln anspannen – dies sind die Muskeln des Beckenbodens. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals täglich.
Weitere Übungen finden Sie im Beitrag Beckenbodentraining: das A und O bei Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden. 

Informationen zum Beckenbodentraining bei COPD: lungenaerzte-im-netz.de

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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