Venenleiden: Vorboten erkennen


Früh vorbeugen zahlt sich aus
Venenleiden: Vorboten erkennen

Schwere und geschwollene Waden deuten auf ein Venenleiden hin – auch in jungen Jahren keine Seltenheit. Ersten Beschwerden sollte dann rechtzeitig entgegengewirkt werden.

Venenleiden kündigen sich oft mit typischen Beschwerden an: Spannungen, Druckgefühle, Schmerzen oder Schwellungen an den Beinen und Füßen, die sich vor allem abends oder bei Hitze bemerkbar machen. Frauen sind gegenüber Männern besonders anfällig für Venenleiden, weil bei ihnen die Struktur des stabilisierenden Bindegewebes dehnbarer ist. Hinzu kommt, dass das Hormon Östrogen bei jeder Schwangerschaft und Geburt das Gewebe zusätzlich weicher und die Venenwände nachgiebiger macht. Kleine erweitere Venen, sogenannte Besenreiser, können schon im Teenager-Alter auftreten und damit auf eine anlagenbedingte Bindegewebsschwäche hinweisen. Betroffene Frauen sollten dann durch entsprechende Verhaltensänderungen und regelmäßige Bewegung einer zunehmenden Venenschwäche vorbeugen, rät der Berufsverband der Frauenärzte e.V.

Mit Bewegung Venenleiden vorbeugen 

Bewegung ist eine der wichtigsten Vorbeugemaßnahmen gegen Venenleiden. Beim Gehen ist die Muskelpumpe aktiv. Durch An- und Entspannen pumpen die Wadenmuskeln das Blut aus den Beinen zum Herzen zurück. Dadurch unterstützen sie die Arbeit der Venenklappen. Wenn diese sich schließen, verhindern sie einen Rückfluss des Blutes Richtung Fuß. Leichter Ausdauersport ist besonders zu empfehlen, da er die Beinmuskulatur stärkt und die Muskelpumpe verbessert. Wenn Sie nicht um langes Sitzen herumkommen, können Sie Ihre Beinmuskeln mit einfachen Übungen trainieren:

  • Übung 1: Sitzend jedes Bein im Wechsel ausstrecken, den Fuß im Sprunggelenk anziehen und wieder strecken.
  • Übung 2: Im Sitzen beide Beine auf die Zehenspitzen stellen und wieder zügig aktiv auf den Boden absetzen.

Lieber Laufen und Liegen statt Sitzen und Stehen

Auch im Alltag können Sie viel für Ihre Venen tun. Eine hilfreiche Faustregel ist die „3L-3S-Regel“: Lieber Laufen und Liegen statt Sitzen und Stehen. Steigen Sie zum Beispiel Treppen statt den Lift zu nehmen. Auch Wechselduschen regen den Blutfluss an. Außerdem sollte Sie möglichst auf Nikotin und Alkohol verzichten, denn diese Stoffe sind Gift für die Gefäße. Der Abbau von Übergewicht, täglich zwei Liter Flüssigkeitsaufnahme sowie lockere Kleidung und flache Schuhabsätze sind ebenfalls vorteilhaft, um Blutstauungen zu vermeiden. Sind Venenbeschwerden bereits ausgeprägt, helfen ärztlich verordnete Kompressions-Strümpfe. Moderne Strümpfe sind von einer Strumpfhose kaum mehr zu unterscheiden und in vielen Farben erhältlich.

Unsere Öffnungszeiten

Montag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Dienstag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Mittwoch
08:00 - 13:00

Donnerstag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Freitag
08:00 - 13:00 | 15:00 - 18:30

Samstag
08:00 - 13:00

Unsere Kundekarte

Los gehts

News

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Mit dem Baby schwimmen
Mit dem Baby schwimmen

Löst Chlorwasser Asthma aus?

Der frühe Kontakt mit Wasser macht schon den Kleinsten Freunde, nimmt Ängste und fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dennoch könnte der Aufenthalt im gechlorten Wasser auch Nachteile haben. Die Fachwelt diskutiert, ob Babyschwimmen im Kindesalter Asthma begünstigt.   mehr

Weniger Lust auf Alkohol
Weniger Lust auf Alkohol

Weitere Wirkung von GLP-1-Agonisten

GLP-1-Agonisten werden zur Therapie von Typ-1-Diabetes und Übergewicht eingesetzt. Dabei haben sie offenbar einen gesunden Nebeneffekt: Sie senken die Lust auf Alkohol.   mehr

Kein Autismus durch Paracetamol
Kein Autismus durch Paracetamol

Einnahme bei Schwangeren sicher

Immer wieder wird behauptet, dass die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft das Autismusrisiko beim Kind erhöht. Doch das ist nicht der Fall, wie eine aktuelle Metaanalyse erneut unterstreicht.   mehr

Superfood Hülsenfrüchte
Eine Frau zeigt Hülsenfrüchte, die sie geerntet hat.

Das steckt in Linsen, Bohnen, Erbsen & Co.

Wer Nahrungsmittel mit „Superkräften“ sucht, muss nicht unbedingt zu Chia-Samen, Quinoa oder anderen Import-Nahrungsmitteln greifen. Richtig viele gesunde Inhaltsstoffe haben auch unsere heimischen Hülsenfrüchte.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Strahlenburg-Apotheke
Inhaber Robert Long
Telefon 06203/6 54 22
E-Mail strahlenburg-apotheke@t-online.de